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Mittwoch, 11. August 2010

Erster Poetry Slam der neuen Saison

Am 04. September 2010 geht es mit dem ersten Poetry Slam der neuen Saison weiter. Diesmal und für die kommenden Monate wird der Slam im Kunstverein Ludwigsburg stattfinden (Wilhelmstraße 45/1). Da es während der letzten Slams immer etwas spät wurde, haben wir uns dafür entschieden, den Beginn etwas nach vorn zu legen und deshalb wird der Poetry Slam ab dieser Saison bereits um 20.00 Uhr starten.
Die Sommerpause gilt ab September also offiziell als beendet. Und wenn das kein Grund zum Feiern ist, dann ist es vielleicht der Geburtstag von Hanz, den wir ebenfalls an jenem Samstag begehen können.
Über Glückwünsche, Umarmungen, Bier und Geschenke wird er sich sicherlich freuen, aber euer Kommen wäre für ihn wahrscheinlich schon das größte Geschenk. Er hat sonst ja keine Freunde.

Einige Personen, die sich an diesem Abend aber als seine Freunde ausgeben werden, konnten wir dennoch gewinnen und wie es der Zufall so will, werden diese Personen auch auf der Bühne stehen und mit ihren Texten um eure Gunst buhlen. Namentlich sind dies:
Christian Ritter (Foto: Crosa)
  • Christian Ritter (Bamberg)
  • Moritz Kienemann (München)
  • Bo Wimmer (Marburg)
  • Sylvie le Bonheur (Mannheim)
  • Fabian Neidhartd (Stuttgart)
  • Sophie Passmann (Freiburg)
  • Marvin Suckut (Stuttgart)
Und als Special-Guest wird der grandiose Stuttgarter Singer-Songwriter Nikita Gorbunov einige Ständchen zum Besten geben. Ob es sich dabei um Geburtstagslieder handeln wird oder nicht, bleibt abzuwarten.

Sonntag, 1. August 2010

Poetry Slam in Deutschland - das erste Buch von Alexander

Nun ist es endlich offiziell und ich kann es heraus posaunen, denn seit letzter Woche ist der Vertrag unterschrieben:

Ende Oktober wird mein erstes Buch über den Lektora-Verlag (Paderborn) erscheinen. Zwischen den Buchdeckeln befindet sich meine erweiterte Abschlussarbeit zum Thema Poetry Slam (Poetry Slam als Literaturformat, als Jugendkultur und als Chance für den Deutschunterricht).

Im Anhang werden sich Unterrichtsmaterialien und Texte von Theresa Hahl, Franziska Holzheimer, Clara Nielsen, Daniel Wagner, Nektarios Vlachopolous, Alexander Burkhard, Hanz und Moritz Kienemann befinden.

Das Buch wird den Titel tragen:
“Poetry Slam in Deutschland – Die Sprache. Die Slam-Kultur. Die mediale Präsentation. Die Chancen für den Unterricht”

Und weil man das Buch ja optimal bewerben soll, folgt das Cover und der Klappentext:

Der Poetry Slam gehört derzeit zu den erfolgreichsten
Literaturformaten Deutschlands. Wenn man einen Blick in das Publikum wirft, kann man den Eindruck von einer literaturfernen Jugend nicht bestätigen, doch was macht den Reiz von einem Poetry Slam aus? Warum zwängen sich bis zu 600 Gäste in einen Raum, um Kurzgeschichten und Gedichten zu lauschen?

Das Buch beschäftigt sich mit diesem Thema und untersucht die Sprache und Stilmittel der Poeten, versucht die Textarten und Inhalte im Slam genauer zu bestimmen. Auch die aktuelle deutsche Poetry-Slam-Szene wird beleuchtet und erstmals werden Entwicklungen innerhalb der Szene beschrieben: Was passiert, wenn der Erfolg und die Bekanntheit steigen? Wie war das noch mal mit der Comedy und dem Poetry Slam? Welche anderen Veranstaltungen sind aus dem Poetry Slam entstanden?

Ein weiterer Blick gilt der medialen Präsentation der Slam Poeten. Es wird dargestellt, wie sich die Stars der Szene selbst vermarkten, mit welchen Mitteln sie ihre Bekanntheit über den Poetry Slam hinaus vergrößern und auf welche Weise die Protagonisten miteinander kommunizieren.

Poetry Slam ist jung und wird gern von Jugendlichen rezipiert, deshalb bietet das Thema viele Möglichkeiten für den Deutschunterricht – wie eine solche Unterrichtseinheit aussehen kann, wird natürlich auch nicht verschwiegen.